Wer Spitzenleistungen bringen will, braucht die richtige Energie – und ab heute auch die richtige Steigung. Pünktlich um 12:30 Uhr wurde am 1. Juni auf der lokalen Leichtathletikanlage von Alemannia Kamp ein ganz besonderes Trainingsprojekt offiziell eingeweiht: Ein rund 100 Meter langer und bis zu 2,50 Meter hoher Sprinthügel soll ab sofort das Kraft- und Schnelligkeitstraining der Leichtathleten vom Team Niederrhein und dem SV Alemannia Kamp verbessern. Das Besondere daran: Die Speziallaufbahn, die das Laufen mit professionellen Spikeschuhen erst möglich macht, wurde von den Stadtwerken Kamp-Lintfort gespendet.
Hügelläufe gehören im modernen Sprint- und Hürdentraining zu den effektivsten, aber auch härtesten Methoden, um die spezifische Kraftausdauer und die Schrittfrequenz zu verbessern. Bislang fehlte auf der Anlage jedoch der passende Untergrund, um diesen Hügel auch mit Spikes verletzungsfrei und unter Wettkampfbedingungen zu belaufen.
„Für uns als lokaler Energieversorger war es eine Herzensangelegenheit, hier unter die Arme zu greifen“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Rattmann bei der feierlichen Eröffnung. „Sportförderung bedeutet für uns, den Menschen in der Region die Energie zurückzugeben, die sie täglich einbringen.
Prominenter Gast bei der Eröffnung: Samita Schatz testet den Hügel
Wie wichtig diese neue Anlage für den Spitzensport in der Region ist, zeigte sich schon bei der Einweihung. Die amtierende Deutsche Hochschulmeisterin und U20-Meisterin über die Hürden, Samita Schatz, ließ es sich nicht nehmen, die Bahn als Erste offiziell zu testen. Die Top-Athletin absolviert ein- bis zweimal pro Woche ihre Trainingseinheiten auf der hiesigen Anlage, um unter den Augen von Hürdentrainer Hannes Hücklekemkes an ihrer Technik und Schnelligkeit zu feilen.
„Der Hügel ist eine absolute Bereicherung für das Training“, zeigt sich Samita Schatz nach den ersten Test-Sprints sichtlich begeistert. „Gerade im Hürdensprint kommt es auf die explosive Kraft in den ersten Schritten an. Mit Spikes auf diesem Hügel trainieren zu können, gibt uns im Hinblick auf die kommenden Meisterschaften einen echten Heimvorteil. Ein großes Danke an die Stadtwerke!“
Auch Trainer Hannes Hücklekemkes spart nicht mit Lob für das Gemeinschaftsprojekt: „Im Hürden- und Sprintbereich entscheiden oft Hundertstelsekunden. Um ganz vorne mitzulaufen, benötigen wir professionelle Trainingsbedingungen. Die Kooperation mit den Stadtwerken zeigt, was möglich ist, wenn Wirtschaft und Sport vor Ort Hand in Hand arbeiten. Der ‚Energieberg‘ wird ab heute fester Bestandteil unserer Trainingspläne.“
Nach dem offiziellen Teil und der Taufe des Hügels durfte direkt im Anschluss auch der Vereinsnachwuchs die neue Bahn stürmen. Für die Stadtwerke ist das Sponsoring ein klares Bekenntnis zur Region und zur Förderung von Talenten – vom Breitensport bis hin zur nationalen Spitze. Der „Stadtwerke-Energieberg“ steht ab sofort für Power für die Jugend und wird in den kommenden Jahren zweifellos dafür sorgen, dass der lokale Leichtathletik-Nachwuchs mit ordentlich viel Power durchstarten kann.
Bildunterschrift: Weihten den Sprinthügel ein: Samita Schatz (rechts vorne, neben Frank Rattmann) und die Nachwuchsathletin von Alemannia Kamp Eva Nawrath (links vorne, neben Trainer Hannes Hücklekemkes).



