Bereits zum dritten Mal geben die Stadtwerke Kamp-Lintfort allen Grundschulen die Möglichkeit, kostenlos an dem Umweltbildungsprogramm „Der Wasserkreislauf – eine endlose Reise“ teilzunehmen. Das Angebot wurde von der Deutsche Umwelt-Aktion e.V. entwickelt und richtet sich an die Schulkinder der dritten Klassen. Das Projekt umfasst die Zeit von zwei Schulstunden je Klasse und wird in den jeweiligen Klassenräumen durchgeführt. Der Unterricht ist ein in sich abgeschlossenes Projekt und bedarf keinerlei Vorbereitung durch die teilnehmenden Schulen, denn er wird durch Umweltpädagogen der Deutsche Umwelt-Aktion e.V. durchgeführt.
„Angesichts der Herausforderungen des Klimawandels ist es außerordentlich wichtig, Kindern spielerisch den Wert unserer wertvollen Ressource Wasser näher zu bringen. Und das geht bei Kindern natürlich am besten mit spannenden Experimenten,“ erklärt Frank Rattmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Kamp-Lintfort.
„Ziel des Projektes ist es, den Kindern nachhaltig zu vermitteln, dass es sich immer um das gleiche Wasser, also einen Wasserkreislauf, handelt und wir deshalb mit unserem Wasser besonders sorgfältig umgehen müssen,“ ergänzt Carsten Schultz, von der Deutsche Umwelt-Aktion e.V..
Die letzten Veranstaltungen fanden am 11. und am 12. Mai 2026 in der Grundschule am Niersenberg statt. Die Schule hat alle Klassen des 3. Schuljahres zum Projekt angemeldet.
„Das Projekt ist eine wirklich sinnvolle Ergänzung unserer eigenen Unterrichtsinhalte im dritten Schuljahr. Da das Programm in unseren Räumen stattfindet, können auch Versuche eingebaut werden, die die Schüler und Schülerinnen über mehrere Tage beobachten,“ zeigt sich Heike Vellar, Leiterin der Grundschule am Niersenberg, begeistert.
Die Kinder lesen im Laufe des Projektes unter anderem eine Geschichte über den Wasserkreislauf und besprechen anschließend den Lauf des Wassers anhand eines Bildes. Sie lernen dabei, dass es immer nur die gleiche Wassermenge auf der Erde gibt und dass es auch nicht mehr und auch nicht weniger wird. Im Anschluss wird in Gruppen ein Wasserkreislauf im Glas hergestellt. Das Glas bleibt im Klassenraum und die Entwicklung wird von den kleinen Forschern über einige Tage beobachtet und in richtigen Forscherbögen festgehalten.
Bildunterschrift:
Waren mit Begeisterung dabei: Kinder der 3a der Grundschule am Niersenberg, Schulleiterin Heike Vellar (Mitte), Frank Rattmann (rechts) und Carsten Schultz



