Die sinkenden Inzidenz-Zahlen und die gesamt Corona-Lage stimmen zuversichtlich, sodass die Hoffnung auf ein „coronafähiges“ 17. Kammermusikfest Kloster Kamp vom 18. bis 25. Juli 2021 nach der pandemiebedingten Komplettabsage 2020, natürlich unter Einhaltung strengster Schutzmaßnahmen, für das Publikum und für alle Musiker wieder möglich zu werden scheint.

Es wird alles ein wenig kleiner werden, um allen dann gültigen Regelungen und Auflagen gerecht zu werden:

  • Vier, statt wie vordem sieben Konzertprogramme
  • Voraussichtlich ohne Konzertpause und Gastronomie
  • Drei, statt wie vormals sieben Konzertorte
  • Die Konzertorte wurden unter dem Aspekt der Größe ausgewählt und werden voraussichtlich nur zu 50 % besetzt werden können
  • Neun, statt wie sonst 14 – 16 Musiker, die alle zurzeit in Deutschland leben
  • Öffentliche Proben finden nur im Pferdestall im Schirrhof statt

Dafür haben die Künstlerischen Leiter ein Programm zusammenstellt, welches die großen Meisterwerke der Romantik beinhaltet. So werden Werke von Brahms, Mendelssohn, Korngold, Schumann und Dvořák erklingen.

Am Donnerstag, dem 22. Juli wird mit dem Eröffnungskonzert Ihrer Stadtwerke Kamp-Lintfort in der Stadthalle Kamp-Lintfort der Konzertreigen eröffnet werden, auch am Freitag, 23. Juli wird die Stadthalle mit ihrer wirklich guten Akustik mit Musik von Dvořák und Brahms der Ort des Geschehens sein.

“Das diesjährige Kammermusikfestival Kamp ist ein besonderes Jubiläum für uns. Die Stadtwerke Kamp-Lintfort unterstützen das Festival seit nunmehr 10 Jahren. Unser Engagement eine solche kulturelle Veranstaltung aktiv zu fördern, trägt mit dazu bei, den Freizeitwert für die Menschen und die Attraktivität unserer Stadt zu stärken. In diesem Jahr können wir uns beim Kammermusikfestival auf die Werke führender Komponisten aus dem 19. Jahrhundert freuen. Als Kamp-Lintforter Bürger und großer Musikfan bin ich auch persönlich stolz darauf, dass dieses hochkarätige Festival in meiner Heimatstadt aufgeführt wird. Dass wir hier in unserer Stadt Meisterwerke der Klassik und Romantik, gespielt von international anerkannten Musikern, erleben können, ist vor allem dem unermüdlichen Einsatz von Katharina Apel, Alexander Hülshoff und Jeannette von der Leyen geschuldet. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken. Ich wünsche uns allen ein erfolgreiches 17. Kammermusikfestival Kamp und viele wunderschöne, gemeinsame Musikerlebnisse”, kommentiert Andreas Kaudelka, Geschäftsführer der Stadtwerke Kamp-Lintfort GmbH, das langjährige Engagement der Stadtwerke.

Tradition des Kammermusikfestes Kloster Kamp ist es, Musik an neuen, spannenden und besonderen Orten zur Aufführung zu bringen.In diesem Jahr ist es der Pferdestall im Schirrhof, welcher wunderhübsch im Zechenpark Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort gelegen ist. Hier wird am Samstag, 24. Juli ein reines Streicher-Programm erklingen. Dieses Konzert wird zweimal gespielt werden, einmal um 17 und ein weiteres Mal um 20 Uhr.

Ebenso wird das Abschlusskonzert, wie üblich in der Alten Sortierhalle in Bloemersheim, zweimal erklingen: einmal um 11 Uhr am Vormittag und ein weiteres Mal um 17 Uhr zum Abschluss des Kammermusikfestes.

Die Initiatoren sind dankbar, mit den Stadtwerken Kamp-Lintfort, Wellings Parkhotel und der Volksbank Niederrhein eG Sponsoren auch in diesen für uns alle extrem schwierigen Zeiten zur Seite zu haben, die das Kammermusikfest Kloster Kamp gemeinsam mit den sehr engagierten Mitgliedern des Fördervereins Grancino seit vielen Jahren in seinen musikalischen Idealen und Visionen begeistert mittragen und fördern.

Die Rheinische Post ist Medienpartner des Festivals.
Die Kulturämter der Städte Kamp-Lintfort und Neukirchen-Vluyn unterstützen das Festival seit vielen Jahren im Rahmen ihrer Möglichkeiten unbürokratisch und effizient.

Das ausführliche Programm finden Sie hier: Programm 17. Kammermusikfest

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