//Stadtwärme Kamp-Lintfort schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe

Stadtwärme Kamp-Lintfort schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe

Auf dem ehemaligen Zechengelände Friedrich-Heinrich in Kamp-Lintfort hat die Stadtwärme Kamp-Lintfort GmbH vergangenen Donnerstag einen neuen Schornstein für das dort genutzte Heizwerk errichtet und damit gleich zwei Aufgaben gelöst. Einerseits standen für den derzeit vorhandenen Schornstein umfangreiche Sanierungsarbeiten an, um den Schornstein dauerhaft weiter nutzen zu können. Andererseits zeichnete sich ab, dass der auf der Bergwerksfläche stehende Schornstein sowohl der LAGA 2020 als auch der zukünftigen Entwicklung im wahrsten Sinne des Wortes im Wege stehen wird. Daher wurde es nötig, hier eine besondere Lösung zu finden. Während Stahlschornsteine dieser Dimension normalerweise freistehend aufgestellt werden, wurde der Schornstein in Abstimmung mit der RAG Montan-Immobilien GmbH, dem Bauordnungsamt der Stadt Kamp-Lintfort und der Denkmalschutzbehörde in das Gebäude integriert. Der neue Schornstein (28 Meter hoch und 16 Tonnen schwer) wurde mit Hilfe eines 500 Tonnen Mobilkran durch das Dach in das Gebäude eingebracht. Die Stadtwärme Kamp-Lintfort GmbH als Bauherr dieser Maßnahme wurde bei dieser Investitionsmaßnahme im Umfang von nahezu 300.000 € durch Unternehmen aus der Region wie der Firma Udo Blaschczok GmbH  aus Straelen (Schornsteinbauer) und der Firma Mathias Thelen GmbH aus Kempen-Tönisberg (Bauunternehmen)  auf der Grundlage der Planung durch das Ingenieurbüro Leukers aus Geldern unterstützt.

Da der neue Schornstein deutlich niedriger als der alte Schornstein ist und nur etwa 7 Meter aus dem Dach herausragt, ist er von außen kaum wahrnehmbar. Auch sind geringere Emissionen zu erwarten, da die Kesselanlage selbst in der Regel nur bei besonders kalten Witterungsbedingungen zum Einsatz kommt und damit eine geringe Laufzeit aufzuweisen hat.

2017-09-28T17:15:09+00:00 28.09.2017|